Mit Moosbegrünung ökologische Wirkungen erzielen

Intensive Kühlung durch Verdunstung

Dank ihres besonderen Zellaufbaus und ihrer großen Blattoberfläche haben unsere Moose eine viel höhere Verdunstungsrate pro Quadratmeter als fast alle anderen Pflanzen.

CO- und Stickstoff Bindung

Laut einer vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz koordinierten Studie binden Moose, Flechten und Algen jährlich rund 14 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO₂). Ihre jährliche Stickstoffbindung entspricht etwa 50 % des Wertes aller übrigen Landpflanzen zusammen.

Regenwassernutzung

Die intensive Regenwassernutzung ermöglicht die vollständige lokale Regenwasserbewirtschaftung und trägt zur Bewältigung von Starkregen bei.

erhöhte Stromproduktion durch Kühlung

Photovoltaik kann mit einem Gründach kombiniert werden. Da ein Gründach einen kühlenden Effekt hat, wird die Leistung der PV-Paneele gesteigert. 

Luftfilterung

Moose werden schon lange als Bioindikator verwendet, denn sie nehmen undifferenziert alle Gase und Partikel auf, die mit ihnen in Berührung kommen. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen filtern die Moose aktiv die Luft und binden die Verschmutzung dauerhaft.

Wärmedämmung

Dank ihrer dichten blättrigen Stängel und oberflächenvergrößernder Strukturen haben Moose einen hohen Dämmungsgrad, verringern die Heiz- und Klimatisierungkosten und schützen die Gebäudehülle.

Biodiversität

Unsere Begrünungssysteme können als Ersatzökosysteme für bedrohte Pflanzen- und Insektenarten genutzt werden. Für einen höchst wertvollen Naturgarten können viele verschiedene bedrohte einheimische Arten und Insektenpflanzen angesiedelt werden.

Schalldämmung

Moose absorbieren Schallwellen und werden deswegen zu Schallschutzelemente verarbeitet. Unsere Moosflächen weisen eine deutlich höhere schalldämmende Wirkung auf als andere Begrünungsarten.